800 px oder 1024 px Webseitenbreite?
09.03.2010 08:17
In den Fachkreisen der Webmasterszene, sowohl bei den Webdesigner als auch bei den Developern, löst die Frage nach der optimalen Breite einer Website immer wieder Streit aus. Gerade in Zeiten, wo man sich im Umbruch in Sachen Endgeräten befindet, ist dies eine wichtige Frage und durchaus wichtig sich mit der Fragestellung, ob man seine Website nun auf 800 Pixel oder 1024 Pixel Breite optimiert, zu beschäftigen. Gut also, wenn es sich um einen Relaunch einer Website handelt und man auf Trackingdaten seiner Websitebesucher zurückgreifen kann. Bei völligen Neuprojekten wird die Webseitenbreite allerdings oftmals zum Gewissenskonflikt.
Festhalten kann man allerdings, dass die Verbreitung von Monitoren mit 1024 Pixeln Breite oder höher mittlerweile viel größer ist als die Verbreitung von Monitoren mit einer Breite von weniger als 1024 Pixel. Ich habe die Trackingdaten meiner Website einmal genauer ausgewertet und kann sagen, dass – je nach Projekt – die Verbreitung von Monitoren mit einer Monitorbreite von unter 1024 px bei 0,8% – 0,02% lag. Dies ist verschwindet gering, was für eine Verwendung einer Webseitenbreite von 1024 Pixel sprechen würde.
Allerdings ist zu beachten, dass zurzeit die sogenannten Smartphones wie z.B. das iPhone im Kommen sind. Und die Entwicklung des iPad sollte weiter beobachtet werden. Diese haben eine deutlich niedrigere Auflösung als Desktop- und Laptop-PCs bzw. deren Monitore. Für diese Geräte sollten ambitionierte Websites also eine spezielle Darstellung für mobile Endgeräte einrichten, ähnlich wie dies studiVZ bereits macht. Bei kleineren Websites ist zu bedenken, ob man hierauf nicht einfach verzichtet und stattdessen eine Breite von 800 Pixeln verwendet. Dies ist auch bei größeren Portalen durchaus üblich, wie das Beispiel Freenet beweist.
Die letztendliche Frage die man sich stellen muss: Kann man auf die 800 px-Kundschaft verzichten? Gerade diese Benutzer sind nämlich oft zahlungskräftig, da es sich hier um ältere, nicht so Computer-affine Menschen handelt. Webshops würde ich daher immer in einer Breite von 800 Pixel anlegen. Vielleicht kann man auch unwichtigere Inhalte in den für “800er” nicht sichtbaren Bereich legen. Das Schlagwort Blick- und Klickfeld sollte in der Konzeption von 1024er-Seiten also immer eine Rolle spielen.
Fazit: Am besten ist immernoch – wie anfangs geschrieben – das Auswerten der Trackingdaten und die Klärung der Frage, ob man auf das zahlungskräftige 800er-Publikum verzichten kann.
(Fotos: Flickr – Ed Yourdon)
geschrieben von Malte Pyko unter Programmierung
Tags: iPad, iPhone, Monitor, studiVZ
2 Kommentare
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Issac Maez
Kommentar vom 09.03.2010 um 15:23
Interessanter Artikel! Danke! Besucht doch mal meinen Blog um die besten und neuen Serien DVDs und BluRays zu ergattern
Bibo
Kommentar vom 12.03.2010 um 20:03
also mir ist das egal, ich mach das wie ich lustich bin, allerdings immer zwischen 800 und 1024